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2019

Jahresrückblick 2019



Unter Einbeziehung von Stimmen der Mitarbeiter- und KirchenpflegerInnen

2019 war in unserer Kirchgemeinde ein lebendiges Jahr mit vielen Herausforderungen. Das Schöne am Verfassen eines Rückblicks – egal ob mit Fotos oder Worten – ist, dass das Positive in den Vordergrund rückt.

Reformationsjubiläum: Das Reformationsjubiläum zog sich wie ein roter Faden durch das Jahr. Begonnen hat es für uns mit einem gemeinsamen Kinobesuch „Zwingli“ der Kirchenpflege und Mitarbeitenden Ende Januar. Ihm folgten in unserem Bezirk unter dem Titel „Brot und Brainfood“ eine Fülle von Veranstaltungen – «Prophezey», Führungen durch Bremgarten und Zürich, die Vollmondwanderung vom Kloster Kappel und Höhepunkt waren die drei Aufführungen des Zwinglimusicals im November quasi vor „ausverkaufter“ Kirche!

Sabine Schuhmacher
(Kirchenpflege, Ressorts rpg sowie Gottesdienst und Musik)
Das letzte Jahr war das Jubiläumsjahr von Zwingli und ganz unter diesem Motto haben wir unser Chilbi-Grotto zur Zwinglibeiz umgestaltet. Unsere Gäste haben wir mit Zwingliwürsten, -brot, -bier und vielem mehr verwöhnt. Besonders gefreut hat uns, dass wir in diesem Jahr tatkräftig von der Katholischen Kirche unterstützt wurden und unsere ökumenische Zusammenarbeit vertiefen konnten.

Ilona Stirnimann (Jugendarbeiterin, Regisseurin und Autorin): Besonders berührt hat mich im vergangenen Jahr der Gemeinschaftsgeist, der die Zwingli-Musical-Crew vereint hat. So viele verschiedene Menschen, so viele verschiedene Geschichten, schlummernde Talente und überraschende Wendungen - und schlussendlich ein grosses stimmiges Ganzes, das so viele Mitwirkende und Zuschauende bewegt hat. Es war wunderbar, Teil eines solchen Projektes in Bonstetten zu sein.

Brigitte Enk (Organistin): Es hat mich zutiefst glücklich gemacht, beim Zwingli-Musical mitzumachen und das Pestlied selber zu vertonen. Meine eigene komponierte Musik schliesslich aufgeführt zu hören und zu sehen, gehört zu den wunderschönsten Musik-Erfahrungen meines ganzen bisherigen Lebens.

Judith Grundmann:
Das Zwinglitheater war einfach sensationell, eine wirklich gute Theatercrew, Regisseure, die mit ihren Erfahrungen und ihrer ansteckenden Begeisterung dieses Projekt möglich gemacht haben und ein tolles Stück mit Wortwitz und Tiefgang. Für mich war es etwas ganz Neues, in eine fremde Rolle zu schlüpfen. Die Texte von Bullinger begleiten mich noch immer. Ein riesiges Dankeschön an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Grossprojektes beigetragen haben.


Personelles:

Im Januar traten Casey Crosby als neuer Organist sowie Armin Brunner als neuer Sigrist ihre Stelle in unserer Gemeinde an. Leider hat sich bald gezeigt, dass wir mit der Arbeit von Armin Brunner überhaupt nicht zufrieden sind, so dass wir ihm bereits nach wenigen Monaten wieder kündigten. Darauf folgten mehrere Monate ohne festangestellten Sigristen. Auch im Sekretariat hatten wir einen personellen Engpass. In diesen schwierigen Zeiten haben wir viel Unterstützung erfahren – durch Sigristinnen der Nachbargemeinden sowie viele Mitglieder aus unserer Kirchgemeinde. Diese Unterstützung hat mich sehr berührt, ein besonderer Dank an alle.

Ruth Wettstein (stv. Sigristin): An all dem Schwierigen komme ich nicht vorbei, das war im letzten Sigristenjahr prägend. Ich denke „anpassen“ war das passende Wort. Anpassen an die verschiedenen Personen im Dienst und spüren, was es derzeit brauchte und nötig war.

Susanne Zwyssig (Kirchenpflege, Ressorts Personal, Ökumene, Aktuariat): Nach den Sommerferien wurde die Sigristenstelle zusammen mit der Hauswartung KGH ausgeschrieben. Viele interessante, spannende aber auch nicht so passende Bewerbungen trafen ein. Zusammen mit Judith Grundmann verbrachte ich viel Zeit mit dem Durchlesen, Aussortieren der Unterlagen sowie dem Führen der Gespräche. Jetzt sind wir glücklich mit unserem neuen Sigristenpaar Annemieke und Pee Bürki aus Bonstetten und unserem 2. Stellvertreter Sean Buckley.

Susanne Sauder
(Pfarrerin): für mich ist ein Höhepunkt, dass wir als kleine Landgemeinde im Säuliamt Casey Crosby bei uns als Pianisten/Organisten anstellen konnten. Er komponiert selber, hat für seine CD „November“ die Silbermedaille bei den Global Music Awards gewonnen, hat mit einigen Jugendlichen zusammen Musik für ihre Konfirmation einstudiert, und immer wieder kommen wir in den Genuss des tollen Gesangs seines Chors „Changing times women ensemble“.

Neben den personellen Wechseln gab es auch zwei Jubiläen – unsere Pfarrerin Susanne Sauder ist seit 15 Jahren im Amt und seit 15 Jahren gibt sie den Kolibri-Unterricht zusammen mit Susanne Frehner. Herzlichen Glückwunsch an Euch beide!


Mitarbeiter und Behörde
Irene Huber
(Kirchenpflege, Ressort Finanzen):
Ein Amt in der Kirchenpflege ist sehr arbeitsintensiv und fordernd aber auch spannend und lehrreich. Es ist eine Freude mitzuerleben, wie diverse Anlässe und Gottesdienste mit viel Kreativität und Engagement von allen Seiten geplant, mit Erfolg durchgeführt und schlussendlich auch meist positiv abgerechnet werden können. Zu meinen schönsten Aufgaben gehört das Überweisen der Kollekten an die verschiedenen Hilfs-Organisationen und Institutionen. Dank Ihrer grosszügigen Spenden in den Gottes-diensten kann die ref. Kirche viele Menschen hier in Bonstetten, im Säuliamt, in der Schweiz und auf der ganzen Welt unterstützen.

Martin Knitsch (Stv. Redaktor Chilefäischter und Homepage): Im vergangenen Jahr habe ich vier Ausgaben des Chilefäischters gestaltet. Sehr erbaut war ich über die eine oder andere positive Rückmeldung aus der Leserschaft. Des Weiteren hat mich gefreut, Irene Huber in die Redaktionsarbeit einzuweisen, so dass das Know-How nun noch weiter verbreitet ist und die Arbeit etwa in der Ferienzeit auf mehrere Schultern verteilt werden kann.

Silke Korn
(Sozialdiakonin): Es hat mich gefreut, durch die Jubilarenbesuche Gemeindemitglieder kennenzulernen, zu denen ich noch keinen Kontakt hatte. Das sind immer sehr schöne Momente.
Lange wurde nach einer neuen Wohnung für eine Flüchtlingsfamilie gesucht. Alle Beteiligten aus der Kirchgemeinde, dem ÄMTLER TANDEM und vom Sozialdienst Affoltern waren sehr froh, als es endlich geklappt hat. Nun kann die Familie schlafen, ohne dass es direkt in die Schlafzimmer regnet. Mein herzlicher Dank geht an die Kirchenpflege, welche Beschäftigungsprogramme ermöglicht und so eine grosse Integrationsarbeit leistet.

Safwan Aldayoub, syrischer Geflüchteter, reinigt seit August in einem 20%-Pensum unser Kirchgemeindehaus und verrichtet etwas Gartenarbeit.

Kinder und Jugendliche

Susanne Sauder: Wir konnten wiederum einige tolle Lager mit Kindern und Jugendlichen auf der Hinteren Buchenegg, den Monti di Chironico, der Wartburg in Mannenbach, in und ums Bonstetter Kirchgemeindehaus und auf der Rotenbirben erleben! Immer wieder hören wir, wie Kinder und Jugendliche noch lange von diesen Lagertagen schwärmen. Das spornt uns an, solche gemeinschaftsfördernden Weekends und Lager auch im kommenden Jahr wieder zu planen.

Im September haben sich für einen JungleiterInnen-Kurs 9 Oberstufen-Jugendliche aus Bonstetten gemeldet. Ein Mädchen absolvierte sogar noch den Folge-Kurs. Alle sind nun eingeladen, sich als HilfsleiterInnen in einem unserer Kinderlager, Weekends oder Nachmittage “auszuprobieren“.

Eva Sanz (Kolibri und Unti):
Die Begeisterung der Kinder (3.Klassunti) als wir im Wald Feuer gemacht und Fladenbrot gebacken haben, aus Teig, den die Kinder vorher selber zubereitet haben, war toll!

Jeremy Notz (Jugendarbeiter, Regisseur und Autor):
Sonntagsschule um 5 Uhr morgens - das ist mal ein ganz spezielles Erlebnis. Lustigerweise habe ich mit zwei Jugendlichen gerechnet, gekommen sind etwa 15 motivierte Jugendliche. Ich fand es toll, dem "Morgenerwachen" im Wald zuzuhören.
Verschiedene Veranstaltungen

Zu den gut besuchten und beliebten Events in unserer Kirchgemeinde gehören der Mittagstisch, den Doris Utz und ihr Team jeden Mittwoch für über 30 SeniorInnen zubereitet, verschiedene Konzerte, das Abendgebet jeden Dienstag, die Osterwanderung bei traumhaft schönem Morgenrot, das MitarbeiterInnenfest mit wunderbarer Musik von Casey Crosby, die Seniorenferien im Drei-Seen-Land und Vieles mehr.
Das Kirchenkino startete in die 16. Saison, wieder mit einem vielseitigen Programm. Neu im Team ist Anja Sonderegger, wir freuen uns über die „Verjüngung“.

Es gab neben den „normalen“ auch besondere Gottesdienste – den Kanzel-Gottesdienst, bei dem niemand abgekanzelt wurde, einen Sommer-GoDi an der Waldhütte mit zwei Taufen und der Mitwirkung der Cevi und dem Posaunenchor Adliswil, den Erntedank-Gottesdienst auf der Rotenbirben mit dem Musikverein Bonstetten, fröhlich-farbige Gottesdienste mit unseren Unti-Kindern und die Konfirmation zum Thema „Erinnerungen“ mit wunderschönen Oldtimern. Zum 2. Advent gab es nicht nur geistige Nahrung in der Kirche, sondern die Könfis verwöhnten die Gäste auch mit Guetzli und Tee.

Advent
Unsere Kirche wird von unseren Sigristinnen immer sehr schön mit den Krippenfiguren und vielen kleinen & grösseren Lichtern gestaltet. In dieser besinnlichen Stimmung konnten wir den 1.Advents-Gottesdienst im Kerzenschein zum Thema „Schweigen“ geniessen.

Silke Korn: Zum Jahresende gingen die Adventsfenster mit dem Adventsfensterkalender zum 1. Mal online – es war ein voller Erfolg zum 25jährigen Jubiläum!
Das Adventsfenster der Kirchgemeinde war ein Schwarm verschiedenster Engel, die von den Kolibri- und Untikindern gebastelt, den Eingang zum KGH „beflügelten“. Besonders gelungen war die Adventsfensteröffnung mit dem Adventssingen unter freiem Himmel, Punsch und Suppe und „Jim Knopf“ im Familienkirchenkino.


Kirchgemeinde plus
Unser Projekt KG+ (Kirchgemeinde plus) nimmt langsam konkrete Formen an. Seit mehreren Jahren sind 10 Kirchgemeinden aus dem Säuliamt unterwegs, um sich zu einer Kirchgemeinde zusammenzuschliessen. In einer Zeit, wo die Mitglieder und auch die finanziellen Ressourcen schwinden, wollen wir verschiedene Bereiche gemeinsam zentral bearbeiten – Finanzen, Liegenschaften und Personal. Bei dem grossen Arbeitsaufwand wäre dies für manche Kirchenpflege eine sehr willkommene Erleichterung und würde auch zur Professionalisierung beitragen.
Wir sind auf einem guten Weg. An zwei Grossgruppenkonferenzen (im März in Kappel und im September in Hedingen) wurde intensiv über Ortsgruppen, Organisationsformen und Vieles mehr diskutiert. Sicher ist, dass die Kirche im Dorf bleiben wird, es persönliche Ansprechpersonen gibt, sich „Spezialitäten“ einzelner Kirchgemeinden herausbilden dürfen und das Angebot über Kirchgemeindegrenzen hinweg bunter und vielfältiger wird. Ein Plus eben!


Dank
An dieser Stelle möchte ich allen Dank sagen, für die Unterstützung, das Mitdenken und Mittragen, die positiven Rückmeldungen aber auch die Kritik, die uns auf „blinde Flecken“ und auf zu Verbesserndes aufmerksam macht. – Es tut gut, dass Gemeinschaft und Gottesnähe spürbar und erlebbar werden.
Auch 2020 wollen wir gemeinsam auf dem Weg sein. Gerade sind wir dabei uns Gedanken zu machen, wie wir in Zukunft eine gastliche(re), offene(re) Kirche und Kirchgemeinde „zmittst im Dorf“ werden können. Denken Sie mit, lassen Sie sich auf Neues ein und seien Sie herzlich gegrüsst von

Judith Grundmann Kirchenpflegepräsidentin (Ressorts Öffentlichkeitsarbeit, Diakonie, Erwachsenenbildung)

 
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